Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler

Wenn Sie als Freiberufler in die Freiberuflichkeit gestartet sind und vielleicht schon die ersten Erfolge verbuchen können, so denken Sie sicherlich nicht darüber nach, was alles schief gehen kann.

Doch auch Sie kann es treffen und Sie müssen Ihre freiberufliche Tätigkeiten wieder einstellen, weil sich aufgrund von Dauerstress oder aus anderen Gründen eine Berufsunfähigkeit eingestellt hat.


Wenn Sie dann nicht rechtzeitig vorgesorgt haben, dann tut sich eine große Versorgungslücke auf.

Machen Sie sich also schon zu Beginn Ihrer Tätigkeit Gedanken darüber, wie groß diese Versorgungslücke sein wird und suchen Sie nach Möglichkeiten der Absicherung.

Da von staatlicher Seite keine große Hilfe zu erwarten ist, sollten Sie sich privat nach einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung umsehen. Diese Versicherung soll die Versorgungslücke schließen und daher muss die Rente ausreichend hoch kalkuliert sein.

Gehen Sie davon aus, dass Sie im schlimmsten Fall gar nicht mehr in der Lage sind, auch nur einen Cent hinzuzuverdienen und vielleicht sogar Umbauten in der Wohnung vornehmen und eine Haushaltshilfe einstellen müssen.

Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung berechnen

Die Kosten dafür sollten durch die Berufsunfähigkeitsversicherung beziehungsweise die Rente, die daraus bezogen wird, finanzierbar sein.
Wichtig ist, dass Sie ganz genau berechnen, wie viel Geld Sie zum Leben benötigen, denn meist wird hier zu knapp herangegangen.


Allerdings ist es nicht möglich, ein Einkommen zu sichern, das über dem jetzigen Einkommen liegt. Angenommen werden als maximale Rente rund zwei Drittel des bisherigen Einkommens, wenn Anspruch auf Zahlung der vollen Berufsunfähigkeitsrente besteht.

Risikozuschläge bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Allerdings sieht die Sache anders aus, wenn für Ihren Vertrag Risikozuschläge berechnet werden.
Dann sind die Versicherer in der Regel nicht bereit, zwei Drittel des Einkommens als Rente zu gewähren.

Sehr gut ist es, wenn der Vertrag über die Möglichkeit der Nachversicherung verfügt.

Das bedeutet, dass Sie in der Position sind, die spätere Rente anzupassen, wobei eine Änderung in den Lebensbedingungen ebenso bedacht werden sollte, wie die Inflation, die die heute Rente wertloser macht.

Möglich ist die Anpassung auch durch Vereinbaren einer Dynamisierung, allerdings ist eine solche starrer.

Sie kann zwar bis zu dreimal hintereinander ausgesetzt werden, das hat aber den Nachteil, dass sie dann gestrichen wird.


Setzen Sie also die Prämienzahlungen nur in zwei Jahren aus, dann bleibt die Dynamisierung erhalten.