Gesundheitszustand und Hobbys beeinflussen die Prämienhöhe

Die Themen Gesundheit und persönliche Hobbys spielen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ebenfalls eine wichtige Rolle.

Der Gesundheitszustand ist sogar noch wichtiger für die Versicherer, als der Beruf.
Wer gesund ist, bekommt niedrige Prämien geboten.
Wer allerdings Vorerkrankungen mitbringt – die sogar ausgeheilt sein können – muss mit höheren Prämien oder sogar einer Ablehnung rechnen.


Schließlich könnte die Krankheit wieder auftauchen und zur Berufsunfähigkeit führen, was den Versicherer in die Lage bringt, die Leistungen auszahlen zu müssen.

Deshalb werden schon im Versicherungsantrag ausführliche Fragen zum Gesundheitszustand verlangt.

Beantworten Sie sie wahrheitsgemäß, denn wenn die Versicherung hinter Schummelei kommt, kann sie vom Vertrag zurücktreten. Die bis dahin gezahlten Prämien bekommen Sie aber nicht zurückgezahlt.

Angaben über Gesundheitszustand und Krankheiten korrekt angeben

Wenn alle Leiden angegeben sind, so muss jedoch damit gerechnet werden, dass ein Risikozuschlag fällig wird oder genau diese Krankheit von der Leistung ausgeschlossen wird.

Wer zum Beispiel unter Allergien leidet oder schon einmal in psychologischer Behandlung war, muss damit rechnen, dass ihn die Berufsunfähigkeitsversicherung ablehnt.

Risikokunden sind im Grund genommen unerwünscht, ob das Instrument des Ausschlusses oder des Risikozuschlags gewählt wird, kann ein Antragsteller aber nicht beeinflussen.

Ehe eine Versicherung gar nicht möglich ist, ist der Risikozuschlag noch das mildere Mittel, allerdings können die Beiträge für manch einen unbezahlbar werden.

Ärgerlich ist allerdings, wenn ein bestimmtes Leiden von der Leistung ausgeschlossen wird und sich dadurch kein Cent sparen lässt. Die Beiträge bleiben nämlich dennoch genauso hoch.

Raucher zahlen höhere Prämien

Raucher zahlen bei manch einer Berufsunfähigkeitsversicherung mehr als Nichtraucher.

Das Argument: Raucher werden öfter krank und können schwerer erkranken. Nichtraucher können also durch eine geschickte Wahl des Anbieters Geld sparen.

Riskante Hobbys sind zu nennen

Die persönlichen Hobbys sind für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ebenfalls wichtig.

Wer riskanten Hobbys frönt, muss wiederum mit Risikozuschlägen oder einer Ablehnung rechnen. Wer aber zu Beginn der Berufsunfähigkeitsversicherung kein solches Hobby pflegt und erst später damit anfängt, muss dies gegenüber der Versicherung nicht melden.

Die Prämien erhöhen sich dadurch nicht. Ein bewusstes Verschweigen zu Beginn der Versicherung kann Ihnen aber zum Verhängnis werden.

Kommt es zum Schadensfall, setzt die Versicherung teilweise sogar Detektive ein, die die Vorgeschichte des Versicherten durchleuchten und so dahinterkommen, wann dieses Hobby denn schon betrieben wurde.