Gesetzliche Rentenversicherung für Freiberufler

Versichert sich der Freiberufler über die Künstlersozialkasse, so ist er automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert und kann auf die Leistungen der Versicherung bauen.

Ob er allerdings überhaupt rentenversicherungspflichtig ist, muss für den Freiberufler überprüft werden.
Das geschieht bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger.

Bei der Versicherung über die Künstlersozialkasse profitiert der Freiberufler von der Regelung, dass er dann nur die Hälfte der Beiträge zahlen muss.

Die andere Hälfte trägt die KSK.

Damit ist die Höhe der Beiträge vergleichbar mit einem Angestellten, der ein ähnliches Einkommen wie der Freiberufler hat.

Der Freie kann sich aber auch freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung absichern lassen, wenn er nicht pflichtversichert ist.

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Dazu muss er seinen geschätzten Gewinn angeben, also die Ausgaben von den Einnahmen abziehen. Wenn schon ein Steuerbescheid vorliegt, kann auch dieser für die Berechnung genommen werden.

Für die Berechnung der Beiträge zur Rentenversicherung ergeben sich nun verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann es sein, dass der Freiberufler einen festgelegten Mindestbeitrag zahlen muss.

Die Beiträge zur Rentenversicherung

Für jedes Mitglied gibt es auch einen maximal zahlbaren Betrag. Die wohl für die meisten Freien bessere Variante ist aber die, bei der die Beiträge reell nach dem Einkommen berechnet werden.
Dafür wird ein Prozentsatz von aktuell 19,9 Prozent angesetzt, wie er auch bei Angestellten gilt.

Hier zeigt sich wieder der Vorteil der KSK: Wer hier versichert ist, trägt eben nur die Hälfte des Beitrages, das sind 9,95 Prozent – deutlich weniger. Das macht sich schließlich auch auf dem Konto bemerkbar, denn es bleibt mehr vom eigenen Einkommen übrig.

Die gesetzliche Rentenversicherung wird aber schon in wenigen Jahren für das Halten des gewohnten Lebensstandards nicht mehr ausreichend sein, schon jetzt klagen viele Rentner über starke Einbußen bei ihrem gewohnten Standard.

Die Renten sind einfach viel zu niedrig. Wer das ausgleichen möchte, kann sich privat absichern lassen. Der Freie hat dann die Wahl, ob er sich überhaupt gesetzlich versichern lässt und alles privat absichert oder ob er die gesetzliche Rente als Grundsicherung nimmt und darüber hinaus weitere private Vorsorgemaßnahmen trifft.