Kfz-Haftpflichtversicherung für Freiberufler

Nicht jeder Freiberufler benötigt zwar zwingend einen Pkw um seiner Arbeit nachzugehen, doch in vielen Fällen werden Kundenbesuche oder andere Dienstreisen nötig.

Dann muss das Fahrzeug natürlich auch entsprechend versichert sein.

Für Freiberufler gilt, dass sie die üblichen Kfz-Versicherungen genauso abschließen können, wie eine private Person.
Wenn allerdings mehrere Fahrzeuge auf das eigene Unternehmen zugelassen sind und versichert werden sollen, kann eine Flottenversicherung günstiger sein.

Mit dem Kunden zu einem Termin fährt kann über eine Insassenunfallversicherung nachdenken.

Diese ist nur auf den Kraftfahrzeugbereich begrenzt und schützt die Insassen, die zum Zeitpunkt eines Unfalls im Fahrzeug waren, finanziell.

Sinnvoll ist zudem der Abschluss einer Teilkaskoversicherung. Sie schützt vor der finanziellen Belastung bei der Behebung von Elementarschäden, außerdem bei Glasbruch und bei Unfällen mit Wild oder allgemein mit Tieren.

 

Die Kfz- Teilkasko- und Vollkaskoversicherung

Bei der Teilkasko- wie auch bei der Vollkaskoversicherung kann ein Selbstbehalt vereinbart werden, der sich meist in einer Höhe von 150 bis 300 Euro bewegt. Diese Summe wird dann pro Schadensfall selbst beglichen, die übrigen Kosten übernimmt die Versicherung.

Der Vorteil ist, dass dafür die jährlich zu zahlenden Beiträge sinken. Wer allerdings häufig einen Schaden verursacht, kommt mit der höheren Prämie und dem fehlenden Selbstbehalt in der Regel besser weg.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Haftpflichtversicherung zwingend vorgeschrieben ist. Ohne den Nachweis dieser Versicherung wird das Fahrzeug des Freiberuflers gar nicht erst zugelassen.

Der Nachweis wird elektronisch an die Zulassungsstelle übermittelt, die früher bekannte Doppelkarte gibt es nicht mehr.

Als Mindestsummen sind 500.000 Euro für Sachschäden, 2,5 Millionen Euro für Personenschäden (bei Todesfällen sogar bis 7,5 Millionen Euro) gesetzlich vorgeschrieben. Auf Wunsch ist es natürlich auch möglich, die Deckungssummen zu erhöhen, allerdings steigen dann auch die zu zahlenden Beiträge im Jahr.

 

Die Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung deckt die Schäden ab, die an anderen Fahrzeugen oder Personen entstanden sind, nicht aber die am eigenen Fahrzeug. Wer auch selbstverschuldete Schäden am eigenen Pkw versichern lassen möchte, muss eine Vollkaskoversicherung abschließen.

Diese rechnet sich aber nur für neue oder sehr hochwertige Fahrzeuge, bei älteren Modellen ist die Reparatur meist günstiger, als die Zahlung der Prämien über Jahre hinweg. Neben den Sach- und Personenschäden sind in der Haftpflichtversicherung übrigens auch Vermögensschäden inbegriffen.

Ein Vermögensschaden tritt zum Beispiel ein, wenn jemand einen Verdienstausfall hinnehmen muss, weil er längere Zeit aufgrund des Unfalls krankgeschrie