Künstlersozialkasse

Die Künstlersozialkasse, abgekürzt KSK, bietet für Freiberufler die Möglichkeit, sich kostengünstiger in der Sozialversicherung absichern zu lassen.

Kostengünstiger ist es dadurch, dass die KSK an die Stelle des Arbeitgebers tritt und somit die Hälfte der fälligen Beiträge für die Versicherungen übernimmt.

Würde sich der Freiberufler freiwillig gesetzlich in der Krankenkasse versichern und dazu eine freiwillige private Rentenversicherung abschließen, so käme dies weitaus teurer.

In der Künstlersozialkasse werden die Renten- und Pflegeversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung anteilig getragen.

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Der Gewinn des Freiberuflers bestimmt die Beitragshöhe

Die Höhe der Beiträge für die Versicherungen richtet sich nach den aktuellen Sätzen und diese werden in Prozent vom Einkommen des Freien berechnet.

Hierin unterscheidet es sich nicht von der Berechnung der Sozialversicherung für einen Angestellten.

Zu Grunde gelegt wird dabei der reine Gewinn des Freiberuflers, das heißt, Kosten werden gegen Einnahmen gerechnet.

Kommt es zu einem Versicherungsfall ist aber nicht die KSK der richtige Ansprechpartner.

Dann nämlich muss sich der Freiberufler zum Beispiel an seine Krankenkasse wenden, bei der er versichert ist. Die KSK ist quasi nur ein Vermittler zwischen Freiem und Versicherungsanstalt.

Künstler und Publizisten können sich bei der Künstlersozialkasse versichern lassen

Hauptkriterium für einen Aufnahme bei der KSK ist, dass der Freie seinen Lebensunterhalt mit dem Veröffentlichen von eigenem geistigen Eigentum erbringt.

Das heißt, Texter und Autoren, Lektoren, Journalisten oder Grafiker können sich hier versichern lassen.

Wer allerdings zwar offiziell als Texter arbeitet, aber Geld mit dem Erbringen von Schreibdiensten einnimmt, schafft damit kein eigenes geistiges Eigentum und kann nicht bei der KSK versichert werden.

Zur Website der Künstlersozialkasse

Wird der Antrag auf Aufnahme gestellt, müssen hier die Einnahmequellen genannt werden.

Auch eventuell vorhandene Hauptkunden können abgefragt werden oder Verträge mit Agenturen.
Nach Eingang des Antrags prüft die KSK die Berechtigung für die Versicherung. Entscheidet sie, dass der Freiberufler nicht in der Künstlersozialkasse zu versichern ist, so muss er sich privat absichern lassen.

Freiwillige Versicherung bei jeder Krankenkasse ist möglich

Er kann sich dann auch in der Krankenversicherung als freiwilliges Mitglied versichern lassen, muss jedoch für eine eigene Rentenversicherung sorgen.

Ist er versicherungspflichtig, muss er sich direkt an seinen zuständigen Rententräger wenden.


Fällt er nicht in diese Kategorie, so kann er sich privat absichern lassen, wofür es verschiedene Angebote gibt.