Prämien der Berufsunfähigkeitsversicherung

Ihre persönlichen Merkmale sind es, die die Höhe der Prämien der Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet beeinflussen.

Wenn Sie diese Merkmale kennen, können Sie gezielt nach einer geeigneten Versicherung suchen – die teilweise wie die Nadel im Heuhaufen gesucht werden muss.

Günstige Berufsunfähigkeitsversicherung nur in jungen Jahren

Zum einen ist das Alter wichtig. Denn je jünger Sie sind, desto günstiger bekommen Sie den Vertrag. Das hängt damit zusammen, dass die Wahrscheinlichkeit, in jüngeren Jahren berufsunfähig zu werden, sehr gering ist.
Wer aber älter ist, kann schneller berufsunfähig werden, immerhin liegt das durchschnittliche Alter, in dem die Berufsunfähigkeit eintritt, bei rund 43 Jahren.

Wer also mit 40 anfängt, in die Berufsunfähigkeitsversicherung einzuzahlen, kann schon bald in die Lage kommen, die Leistungen in Anspruch nehmen zu müssen und hätte bei einem niedrigen Beitrag nur wenig selbst dazu beigetragen.

Vor allem ab dem 50. Lebensjahr steigen die Prämien rasant an. Wer dann erst in die Berufsunfähigkeitsversicherung einsteigt, sollte ein gutes finanzielles Polster haben.

 

Männer zahlen weniger

Das Geschlecht spielt ebenfalls eine Rolle.

Frauen zahlen in die Berufsunfähigkeitsversicherung deutlich mehr Beiträge ein, als Männer. Die Prämien differieren zwischen 20 und 30 Prozent.

Eine günstige Versicherung für Männer muss also nicht zwangsläufig auch die beste Wahl für Frauen sein. Der Grund ist übrigens das statistisch gesehen höhere Risiko für Frauen, berufsunfähig zu werden.

Ganz wichtig für die Gestaltung der Prämien ist Ihr Beruf.

Die Versicherungen teilen die Berufe in riskante und weniger riskante Berufe ein.

 

Geringe Beiträge für bestimmte Berufsgruppen

Der Akademiker am Schreibtisch zahlt weitaus geringere Beiträge, weil er ein geringeres Risiko mitbringt, berufsunfähig zu werden, ein Goldschmied hingegen muss mit einem Risikozuschlag von 45 Prozent rechnen.

Ein Reisejournalist kann sogar den Risikozuschlag von 90 Prozent zugeteilt bekommen.

Viele Antragsteller werden allein aufgrund ihres Berufs gar nicht in die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen. Bei ihnen ist das Risiko für die Versicherungen einfach zu groß, tatsächlich zahlen zu müssen.

Der ideale Beruf bringt wenig Stress und geringe bis gar keine Risiken mit sich.

Die Einteilungen der Berufe variieren aber von Versicherer zu Versicherer, daher ist es durchaus lohnend, sich verschiedene Angebote anzusehen.

Wer körperlich tätig ist, sollte einen Versicherer wählen, der nicht nach dem Prinzip der Berufsgruppeneinteilung vorgeht, das ist in den meisten Fällen günstiger.

Für Akademiker gilt eher, dass sie gerade eine solche Versicherung wählen sollten, die entsprechend dem möglichen Risiko eine gute Prämie anbietet,