Private Unfallversicherung für Freiberufler

Nach einem Unfall können auch Kosten entstehen, die durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht getragen werden.

Sie übernimmt nicht alle Kosten für jeden Unfall, auch werden nicht alle Schäden, die bei einem versicherungspflichtigen Unfall entstehen, beglichen.

Geschieht bei privaten Erledigungen ein Unfall oder zieht sich der Versicherte eine Verletzung zu, wenn er auf dem Weg zu seinem Büro oder zu einem Kunden noch schnell ein paar private Erledigungen macht, so muss die private Unfallversicherung greifen.

Die gesetzliche würde in diesen Fällen sofort abwinken und auf die private Versicherung verweisen.
Wer keine eigene private Unfallversicherung als Freiberufler hat, muss damit rechnen, im Falle eines privaten Unfalls auf sämtlichen Kosten für Behandlung und Rehabilitation sitzen zu bleiben.

Das kann den finanziellen Ruin bedeuten und daran hängt meist nicht nur der Freiberufler selbst mit seiner geschäftlichen Existenz, sondern seine gesamte Familie.

 

Fast jede Versicherung bietet eine Unfallversicherung an

Die meisten Versicherer bieten auch Policen für eine private Unfallversicherung an, hier lohnt sich aber in jedem Falle ein Vergleichsangebot.

Denn die Konditionen der Anbieter sind doch recht verschieden, was Deckungshöhen und Voraussetzungen für die Inanspruchnahme eventueller Renten und ähnliches angeht.

 

Private Unfallversicherung über Berufsverband

Zu empfehlen ist des Weiteren eine Nachfrage bei den Berufsverbänden. Auch sie bieten private Unfallversicherungen an und das meist günstiger.

Der Grund für die Kostenersparnis liegt darin, dass diese Berufsverbände häufig Gruppenversicherungsverträge anbieten.

Hier sind enorme Rabatte drin. Zudem werden hier die speziellen Risiken, die mit der Ausübung eines Berufs einher gehen und den damit verbundenen zusätzlichen Wegen – auf denen die gesetzliche Unfallversicherung eben nicht greifen würde – versichert.

Außerdem gibt es für den Freiberufler die Möglichkeit, eine Freizeitunfallversicherung abzuschließen.
Sie kommt allerdings nur für Gewerkschaftsmitglieder in Frage.

 

Leistungen der privaten Unfallversicherung

Die Leistungen der privaten Unfallversicherung umfassen die Übernahme der Kosten für Behandlungen und Kuren, für Rehabilitationsmaßnahmen und für die Aufenthalte in speziellen Krankenhäusern.

Außerdem gewährt sie sowohl Verletzten- als auch Hinterbliebenenrenten. Der Umfang dieser Leistungen wird in der Versicherungspolice geregelt und kann von Anbieter zu Anbieter differieren.

Außerdem ist Vorsicht geboten, wenn nachgewiesen werden kann, dass bei einem Unfall Alkohol im Spiel war.

Dann weigern sich die Unfallversicherungen in der Regel, die Kosten für die Behandlung des Versicherten zu übernehmen. Sie gehen dann meist von einem gänzlich oder zumindest teilweise selbst verschuldeten Unfall aus.