Versicherung für Freiberufler

Zu den wichtigen Versicherungen für einen Freiberufler zählen natürlich die, die jedem sofort einfallen:
Kranken- und Rentenversicherung, Haftpflicht- und Sachversicherungen.

Hierbei eine Anmerkung:
Auch andere Punkte sollten abgesichert werden, auch wenn sie nicht in den Punkt Versicherungen fallen.

Dazu gehört etwa bei Verheirateten ein Ehevertrag, damit im Falle einer Scheidung das betriebliche Vermögen nur in dem Maße aufgeteilt werden muss, wie es auch für die Firma verträglich ist.

Schon manch ein Geschiedener musste Insolvenz anmelden, weil das Vermögen in Bar an den Partner ausgezahlt werden musste.

Nicht zu vergessen ist auch das Testament, damit im Todesfalle die Firma an einen berechtigten Erben gehen kann und es nicht zu Streitigkeiten kommt. Nun aber zu den Versicherungen, die auch als solche zu bezeichnen sind.

Zur Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche und für das Aufkommen bei Schäden ist eine Betriebs- und Bürohaftpflichtversicherung unerlässlich.

Denn ohne diese Versicherung haftet der Freiberufler für den gesamten Schaden mit seinem Vermögen, also auch mit seinem Privatvermögen, woran er im schlimmsten Fall ein Leben lang zu knabbern hätte.

Für Vermögensschäden empfiehlt sich der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung.

Wichtig ist zudem die Berufsrechtsschutzversicherung

Sie deckt die Kosten ab, die bei einer gerichtlichen oder außergerichtlichen Auseinandersetzung entstehen würden.



Hierbei wird in verschiedene Rechtsgebiete unterschieden. Das ist auch der Grund, weshalb genau überprüft werden sollte, welche Rechtsgebiete denn tatsächlich abgedeckt sind.

Neben diesen beruflichen Versicherungen muss einiges für die private Vorsorge getan werden. Zum einen ist die Krankenversicherung wichtig.

Hier hat der Freiberufler die Wahl zwischen der freiwilligen gesetzlichen Versicherung und der privaten Absicherung in einer Kasse.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Freiberufler zwingend notwendig

Hinzu kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die unbedingt notwendig ist.
Sie kann mit einer privaten Unfallversicherung kombiniert werden.

Wichtig ist dabei, vorab die Deckungslücke, die im Falle eines Verdienstausfalles entstehen würde, zu ermitteln. Nicht vergessen werden darf natürlich die Vorsorge für das Alter.

Es gibt die Möglichkeit, sie freiwillig zu versichern, wenn Sie nicht pflichtversichert sind. Außerdem kommt natürlich die private Vorsorge in Betracht.



Hier spielt die Riester-Rente mit hinein. Weitere Möglichkeiten der Versicherung sind unter anderem die Krankentagegeldversicherung oder die Arbeitslosenversicherung, die beide privat zu tragen sind.

Die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung kann auch über die Künstlersozialkasse erfolgen, wobei diese Möglichkeit die günstigere in Bezug auf die Beiträge gesehen ist.