Zahnzusatzversicherung für Freiberufler

Einmal im Jahr sollte jeder Freiberufler zum Zahnarzt zur Kontrolle gehen.

Viele wischen sich nach dem Besuch die imaginären Schweißtropfen von der Stirn, weil sie wieder einmal ohne eine größere Behandlung davon gekommen sind.

Denn auch wer scheinbar mit perfekten Beißerchen auf die Welt gekommen ist, kann nicht zeitlebens damit rechnen, dass keine Behandlungen nötig werden.


Andere haben die schlechten Zähne wohl geerbt und auch eine sorgfältige Pflege bringt nicht viel.
Doch eine Behandlung der Zähne ist nicht nur unangenehm, sondern kann rasch sehr teuer werden.

Natürlich kommt es auch auf die verwendeten Materialien an, die bei einer Füllung oder einem Inlay verwendet werden. Doch die eigentliche Behandlung durch den Zahnarzt muss ohnehin jeder bezahlen.

Die gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich zwar an den Kosten, allerdings nur in Höhe der Kosten, die für eine „Grundbehandlung“ angefallen wären.


Das heißt, wer seine Zähne mit Composite füllen lässt, bekommt nur die Kosten erstattet, die bei einer Füllung mit Amalgam angefallen wären. Es geht also immer darum, dass die günstigste Behandlung abgesichert ist.

Nun ist die günstigste Behandlung aber nicht immer die beste, genau genommen ist sie das zumindest auf lange Sicht gesehen eher selten. Eine Zahnzusatzversicherung kann daher durchaus sinnvoll sein. Auch wenn dies sicherlich keine Versicherung ist, die ein Freiberufler abschließen wird, wenn er noch an allen Ecken und Enden sparen muss, so ist es doch sinnvoll, nicht zu lange damit zu warten.

Denn wenn eine Behandlung bereits nötig wird, nehmen die Versicherungen den Antragsteller in der Regel nicht auf, eine gewisse Wartezeit muss eingehalten werden. Die Zahnzusatzversicherung kann für unterschiedliche Bereiche abgeschlossen werden und deckt so auch verschiedene Risiken ab. Das heißt, es kann um die reine Behandlung gehen, die von der Versicherung getragen wird, es kann aber auch um den Zahnersatz gehen.


Dieser kann mehrere Tausend Euro kosten und die Versicherungen verlangen in der Regel als Nachweis für die korrekte Pflege der Zähne das lückenlos ausgefüllte Bonusheft.
Ansonsten kann es sein, dass auch die Zahnzusatzversicherungen keine Zahlung gewähren. Die Versicherung kann in der gewünschten Höhe abgeschlossen werden, das wirkt sich allerdings auf den Beitrag aus. So zahlt der Freiberufler einen deutlich höheren Beitrag, wenn er die Absicherung zu 100 Prozent wünscht, als wenn er einen gewissen Eigenanteil behält.